
Künstlerhaus Bremen
Will Be, Installationsansicht (2010),
24 Neonbuchstaben, Maße variabel,
Künstlerhaus Bremen, Courtesy the artist

Künstlerhaus Bremen
Eröffnung: Freitag, 3. September 2010, 19:30 Uhr
Laufzeit: 4. September – 21. November 2010
Tim Etchells Ausstellung Fog Game umkreist das Thema Zukunft – ein zentrales Motiv in seinem Werk. Installation, Fotografie, Neonschrift und Video greifen ineinander und widmen sich dem, was kommen könnte. So nimmt Etchells die Ve...ränderungen des Gegenwärtigen, die zwangsläufig mit einer Schau in die Zukunft verbunden sind, auf visueller Ebene auf. Jedes der ausgestellten Werke spielt mit dem menschlichen Verlangen, das Kommende zu kennen und sich auf das, was es bringt, vorbereiten zu können. Vage Vorahnungen vermischen sich mit einem Unbehagen angesichts zukünftiger Ereignisse. Die Sprache ist dabei ebenso Arbeitsmaterial des britischen Künstlers wie kulturelle Codes, die sich in Symbolen und Zeichen manifestieren. Etchells untersucht die Kraft dieser allgegenwärtigen Verständigungsmittel. Anhand von Erzählungen oder Chiffren testet er Assoziationen und Gefühle, die sich mit spezifischen Wörtern und Bildern verbinden und macht sich dabei deren Dynamik und Facettenreichtum zunutze.
Tim Etchells (*1962, lebt in Sheffield) arbeitet als bildender Künstler, Schriftsteller, Performer und Regisseur. Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter von Forced Entertainment. Tim Etchells hatte u. a. Einzelausstellungen bei Gasworks und Butcher’s und zeigte seine Arbeiten bei der Art Sheffield, der Manifesta 7 und im September mit Vlatka Horvat bei der Aichi Triennale 2010. Fog Game im Künstlerhaus Bremen ist seine erste Einzelausstellung in Deutschland.
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Moving between text-sculpture, photography, neon signs and video Tim Etchells’ exhibition Fog Game comprises a number of related works revolving around the theme of the future – a central motif in his œuvre. In this way Etchells explores, at a visual level, changes in the present which necessarily anticipate the future. Each of the works presented can be read as a reflection on the human desire to predict or prepare for what is to come, evoking a mixture of anticipation and unease in relation to possible versions of tomorrow. Language itself – as cultural codes manifested in symbols or signs – also provides working material for the British artist who investigates the power of this ubiquitous communication tool. Etchells deploys stories, images and ciphers in order to invoke associations and emotions in the viewer, both drawing on and questioning the dynamic, multifaceted capacity of words and images.
Tim Etchells (*1962, lives in Sheffield) works as an artist, writer and performance-maker/director. He is cofounder and artistic director of Forced Entertainment. Tim Etchells has had solo exhibitions at Gasworks and Butcher’s, and has shown his works at Art Sheffield, Manifesta 7 and in September (with Vlatka Horvat) at the Aichi Triennale 2010. Fog Game at the Künstlerhaus Bremen is his first solo exhibition in Germany.
Friday, September 3, 2010 at 7:30pm

Künstlerhaus Bremen The Wild Blue Yonder (USA 2005, 84 min.) von Werner Herzog
Thursday, July 22, 2010 at 7:00pm
Künstlerhaus Bremen

Künstlerhaus Bremen
Hausbesuch #10
Do 24. Juni 2010, 19 Uhr
Führung durch die aktuelle Ausstellung Walking Distance von Kilian Rüthemann sowie Besuch der Ateliers der Künstler Claudia Christoffel und Preechaya Siripanich

Künstlerhaus Bremen
Lange Nacht der Museen, Samstag 29. Mai 2010
Öffentliche Führung durch die aktuelle Ausstellung Walking Distance um 18.00 Uhr und 19.30 Uhr
Galerie bis 1.00 geöffnet

Künstlerhaus Bremen
Kilian Rüthemann- Walking Distance
Eröffnung, diesen Freitag 21. Mai, 19:30 Uhr!

Künstlerhaus Bremen
Eröffnung: Freitag, 21. Mai 2010, 19:30 Uhr
Laufzeit: 22. Mai – 15. August 2010
Öffnungszeiten: Mi - So 14.00 - 19.00 Uhr
Architekturen von Räumen und Erscheinungsformen von Baumaterialien sind die beiden Pole, zwischen denen sich Kilian Rüthemanns bildhauerische Eingriffe entspinnen. Ausgangspunkt bildet zumeist eine ko...nkrete Örtlichkeit, deren tektonisches Gerüst Anlass zur Umformung gibt. Einfache Substanzen wie Gips, Zucker oder Bitumen sind Rüthemanns Werkstoffe, doch wechseln diese oftmals im Laufe des Schaffensprozesses ihren Aggregatzustand. Gips wird mit Wasser vermengt, Zucker mittels Feuer geschmolzen und nach dem Erkalten zerstückelt. So entstehen Werke, die von ihrer eigenen Wandelbarkeit und Vergänglichkeit zeugen, die sich mitunter in die vorhandene Architektur einbetten, sie gelegentlich aber auch konterkarieren. Mittels unterschiedlicher Handhabung testet Kilian Rüthemann immer wieder das formale wie auch skulpturale Potenzial einfacher Materialien aus. Deren Transformierbarkeit macht er sich dabei zunutze, um Raum zu reorganisieren und den Besucher mit neuartigen Formationen zu überraschen.
Kilian Rüthemann (*1979 in Bütschwil, lebt in Basel) absolvierte eine Ausbildung zum Steinbildhauer und studierte Freie Kunst an der Hochschule für Kunst und Gestaltung Basel. Seine Werke waren in Einzelausstellungen im Museum für Gegenwartskunst Basel, Kunsthaus Glarus und Istituto Svizzero di Roma zu sehen. Er nahm an der 5. Berlin Biennale teil. "Walking Distance" im Künstlerhaus Bremen ist Rüthemanns erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland.
Opening: Fri 21 May 2010, 7:30 p.m.
22 May – 15 August 2010
Opening hours: Wed - Sun 2:00 - 7:00 p.m.
Architectural spaces and the appearance of building materials are the two poles between which Kilian Rüthemann develops his sculptural interventions. His point of departure is usually a concrete place whose tectonic shell provides him with the occasion to reshape it. Rüthemann works with simple substances, such as plaster, sugar or bitumen, often changing their aggregate state in the course of the creative process. Plaster is mixed with water, sugar melted with heat and then broken up when it has cooled. This gives rise to works that testify to their own mutability and transience, that occasionally embed themselves in the existing architecture, but sometimes also thwart it. By handling these simple materials in different ways, Rüthemann repeatedly tests their formal and sculptural potential. He avails himself of their variableness to reorganise space and surprise the visitors with new formations.
Kilian Rüthemann (*1979 in Bütschwil, lives in Basel) trained as a stone sculptor and then studied art at the Hochschule für Kunst und Gestaltung in Basel. His works have been shown in solo exhibitions at the Museum für Gegenwartskunst Basel, the Kunsthaus Glarus and the Istituto Svizzero di Roma. He took part in the 5th Berlin Biennale. "Walking Distance" at the Künstlerhaus Bremen is Rüthemann’s first institutional solo exhibition in Germany.
Friday, May 21, 2010 at 7:30pm
Künstlerhaus Bremen
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