Social RSS
Report this feed
You are about to report that this RSS feed has violated the RSS-Connect Terms of Service, the Facebook Terms of Use, the Facebook Code of Conduct or the Facebook Copyright Policy.
All reports are strictly confidential.
| Reason: (Required) |
|
Hilfe im Paragraphen-Dschungel
13 May 2009, 12:14 am |
|
|
Ob dem Volk auch genügend Gehör geschenkt wird ist eine andere Frage. Bei checkmycase.com geht das Recht in jedem Fall vom Volk aus.
checkmycase ist ein Crowdsourcing-Experiment für Rechtswissenschafter, Hobby-Richter und Menschen die eine erste Orientierung im Paragraphendschungel suchen.
Diese und viele andere Fragestellungen kann jeder auf der Plattform einstellen. Die User von CheckMyCase diskutieren die Fälle (ähnlich wie bei schon länger bekannten Foren) und stimmen über die Erfolgschancen im Falle eines Gangs zum Gericht ab. Die fünfstufige Skala reicht von “Keine Chancen” bis “So gut wie gewonnen”, oder man klickt “Ich weiß es nicht”. Den Amateur-Richtern bietet checkmycase eine Spiel- und Testwiese. Menschen die vor der Entscheidung stehen “Soll ich zum Anwalt gehen ja oder nein?” erhalten eine erste Standortbestimmung. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
(Anmerkung: Und wer diese Spezialisten sein könnten, verrät checkmycase.com natürlich auch. Mehr schreibe ich in diesem Beispiel allerdings nicht über die immer wieder brennende Frage: “Wo ist das Geschäftsmodell?”)
Das Projekt wurde in Anlehnung an wissenschaftliche Studien und Experimente zur “Weisheit der Vielen” entwickelt. Es basiert auf der Annahme, dass unter bestimmten Voraussetzungen die Masse klügere Entscheidungen trifft als ein mit der Materie vertrauter Experte. Trotzdem beteiligen sich derzeit vor allem Studenten und Anwälte aus dem eigenen Netzwerk an der Plattform. Auch deshalb weil das Experiment bislang nicht großartig forciert worden war - das soll sich aber demnächst ändern. Wo liegt die Trefferquote von checkmycase?Ich habe diese Frage letzte Woche im Rahmen eines persönlichen Treffens in Wien Dr. Wolfgang Zankl (www.zankl.at) gestellt. Er ist Universitätsprofessor, Lehrbeauftragter, Autor, Berater, Leiter des Europäischen Zentrum für E-Commerce und Internetrecht, und Master Mind hinter checkmycase.com. Viele der inzwischen schon über 250 Fälle haben Dr. Zankl und sein Team untersucht, nachdem die Hobbyrichter ihre Urteile gefällt haben. Die Trefferquote liegt bei ca. 90%. Wer sich selbst schon mit Beispielen anderer Prediction Markets (Beispiel Hollywood Stock Exchange, u.v.a.)
Kalter Wind aus Richtung ExpertenAuch das kennen wir schon von anderen Beispielen hier im Blog. Wer neue Wege geht stößt immer auf Widerstand. Hier ein Zitat sich typischerweise in klassischer Anonymität versteckender Damen oder Herrn der Uni Saarbrücken:
Mir persönlich gefällt der unkomplizierte und innovative Ansatz des Teams von checkmycase. Bei meinem ersten Treffen mit Dr. Wolfgang Zankl habe ich zuerst bestimmt nicht an einen Anwalt oder international anrekannten Rechtsexperten, als viel eher einen höchst internet affinen Unternehmens-Gründer gedacht. So irrt man sich - und immer wieder mal machen Irrtümer großen Spaß! Für checkmycase gibt es noch viele Hausaufgaben zu erledigen. Ich wünsche dem Team in jedem Fall viel Erfolg beim Aufbau einer größeren, grenzüberschreitenden Community und bei der Umsetzung einiger anstehender technischer Verbesserungen und Erweiterungen. Denn wie schon diskutiert, lieber Herr Zankl: Plattformen müssen zu den Usern kommen - dorthin wo sich diese heute ohnehin aufhalten, nicht umgekehrt. Read more >> |
|
|
Gratis Kaffee für iPhone Besitzer
12 May 2009, 12:35 am |
|
|
Wozu auch? Wer dich finden will wird es schon irgendwie schaffen. Ganz anders denkt man bei 7-Elven in Schweden. Das Unternehmen hat eine eigene iPhone Anwendung aufgesetzt, mit der man
Damit das ganze nicht langweilig wird variiert 7-Eleven das “Gratis-Angebot” monatlich. Im Mai versucht 7-Eleven mit Eis Kunden ins Geschäft zu locken und zu Zusatzkäufen zu animieren. Grafik und Quelle: Springwise Read more >> |
|
|
Sticky Morning
11 May 2009, 10:20 pm |
|
|
Dank Andreas Liebhart, Chef-Blogger der Raiffeisenbank Lustenau, bin ich gestern spät am Abend noch in den Genuss dieses herrlichen Videos gekommen. - Wunderbar erfrischend für den frühen Arbeitsmorgen. Read more >> |
|
|
Wer bekommt den besten Tisch im Restaurant?
11 May 2009, 5:05 am |
|
|
Normalerweise der, der die besten Beziehungen zum Personal hat ;-) Ganz anders läuft das hier: Schon seit Jahren ist es in Kinos möglich seinen Sitzplatz bei der Kartenbestellung mit zu reservieren. Das Wagaboo Restaurant in Barcelona dürfte einen Blick über den Tellerrand geworfen haben, und hat sich diese Idee von einer anderen Branche abgeschaut. Während bei uns viele Gastronomiebetriebe noch nicht mal brauchbare Homepages, geschweige denn Online Reservierungssysteme haben, wählt man im Wagaboo seinen Lieblingstisch gleich mit aus. Nett umgesetzt! Read more >> |
|
|
Google Backstage
10 May 2009, 11:31 pm |
|
|
Sollte diese Woche der (eher seltene) Fall eintreten und Euer Boss Euch nach Euren Ideen zur Verbesserung Eures Arbeitsplatzes fragen, zeigt ihm doch einfach dieses 3 Minuten Video. Ähnlicher Beitrag: Read more >> |
|
|
Marketing & Werbung ‘damals’ vs. ‘heute’
5 May 2009, 4:37 am |
|
|
Nachtrag zur Brandz Markenstudie von heute Vormittag in Form eines hervorragenden 3 Minuten Videos. Vor einiger Zeit gefunden bei Werbeblogger Read more >> |
|
|
Die wertvollsten Marken der Welt. Brandz 2009.
5 May 2009, 12:41 am |
|
|
Vor kurzem hat Millward Brown das Ranking für 2009 vorgestellt. Wenig überraschend ist und bleibt Google mit einem Markenwert von über 100 Milliarden Dollar die weltweit wertvollste und wichtigste Marke. Erfreulich aus österreichischer Sicht: Erstmals hat es mit Red Bull (Neueinsteiger Rang 79, Wert rd. 8 Mrd. US Dollar) auch eine Marke aus Österreich in die Top 100 geschafft. Gratulation! Die gesamte Studie gibt es wie immer zum kostenlosen Download unter www.brandz.com. Von dort ist auch obenstehende Conclusio entliehen, die man aus der Markenstudie 2009 ableiten kann. Read more >> |
|
|
Gäste bestimmen Hotel- und Restaurant Preise selbst
4 May 2009, 2:04 am |
|
|
14 Hotels, 4 Gastronomiebetriebe und 3 Veranstalter für Freizeitaktivitäten machen bei der Aktion mit und lassen Gäste Preise für ihre Leistungen selbst bestimmen. Initiator der Idee ist nicht - wie man vermuten möchte - das für die Vermarktung des Ötztals zuständige Tourismusmarketing Organisation, sondern ein privates Marketingunternehmen (www.otztal.at) unter der Leitung von Martin Santer. Ich erinnere mich an ein gemeinsames Abendessen im Rahmen eines anderen Projektes, in dem wir vor einigen Wochen über Beispiele alternativer Preisgestaltung gesprochen haben. Bemerkenswert in welch kurzer Zeit die Ötztaler auf diese reagiert, und ein eigenes auf die Beine gestellt haben! Live Quality Check ist eine mutige und durchaus zeitgemäße Idee der Ötztal Marketer, die selbst folgende Ziele verfolgen dürften:
Nur bedingt gelungen finde ich die Kommunikations-Strategie hinter dem Projekt. Wie wir von anderen Beispielen wissen reicht es nicht aus “nur” eine gute Idee zu haben, ohne diese entsprechend zu kommunizieren - sprich zu “verkaufen“. Die Ötztaler vertrauen zu 100% auf die “Kraft der Idee” und verzichten auf jegliche externe PR Unterstützung, Projekt- bzw. Gäste-Blog(s), RSS Feeds für Presse und andere Interessierte, einen etwas abwechslungsreicheren Medienmix oder den Einsatz von Social Media. Dass diese für ein Projekt wie dieses hervorragend geeignet wären (Mundpropagandapotenzial vorhanden) zeigt ein kleines Beispiel. Ötztal.at Geschäftsführerin Claudia Wopfner postete einen Hinweis über den Live Quality Check in ihrer Facebook Statusmeldung (ansehen). Wenig später erschien ein Beitrag über das Projekt auf www.tirol.at. Die Presseinfo dürfte beim Redaktionsteam in der Fülle der Meldungen vorher wohl untergegangen sein. Alles in allem empfehle ich meinen LeserInnen das Projekt und den erwarteten Erfolg weiter zu beobachten - ich werde das auch hier im Blog tun und bin gespannt auf Eure Diskussionsbeiträge! Webseite des Projekts: www.live-qualitycheck.com. Und wer noch überlegt sich für die Testwoche anzumelden, dem hilft vielleicht dieses Video bei seiner Entscheidung weiter. Viel Spaß und viel Glück bei Eurer Bewerbung! Read more >> |
|
|
Destinations Marketing: Frau Holle hat viele Freunde
24 Apr 2009, 3:25 am |
|
|
In den Hauptrollen: Gäste und Freunde der Kitzbüheler Alpen, Urlauber, Internet-Nutzer und eine hübsche Dame namens Frau Holle (Snow-Maker und Marketing-Aushängeschild der Kitzbüheler Alpen). Holen wir noch etwas weiter aus: Daniel Amersdorffer schrieb vor einigen Tagen im Blog von Tourismus Zukunft einen wunderbaren Beitrag über die sich ändernden Aufgaben von (Tourismus) Marketern:
Daniel, ich würde im ersten Satz zukünftig durch heute ersetzen! Passend dazu auch ein Beitrag bei ANDERS|denken von vor 2 Jahren.
Was ist Frau Holles Welt?
Menschen aus aller Welt erzählen im Internet von ihren Urlaubs-Erlebnissen, schreiben Blogs, diskutieren in Social Networks oder auf Reiseplattformen und stellen Fotos und Videos ein. Ebenso berichten viele Menschen, die in den Kitzbüheler Alpen wohnen, über ihr Leben und ihre Erlebnisse. FrauHollesWelt.at ist eine Plattform die
Durch die technische Umsetzung könn(t)en unpassende Videos, Bilder und Texteinträge auch manuell entfernt werden. Dieser Punkt ist m.E. für eine Destination enorm wichtig! Wer automatisiert Unmengen externer Datenfeeds einliest muss eine Möglichkeit haben manuell einzugreifen, denn es gab bereits konkrete Beispiele wo sich die (schlecht informierte) Presse auf ein Hotel stürzte und ihm nationalsozialistische Wiederbetätigung vorwarf, weil im Blog angeblich gewaltverherrlichende Bilder “eingebaut” waren. In Wahrheit stammten diese aus einem privaten Fotoalbum eines Verrückten aus der Region und waren geschickt genug beschriftet, um auf unterschiedlichen Seiten eingeblendet zu werden.
“Nebenbei” ein Research-Tool für Trends entwickeltAuf FrauHollesWelt finden aber nicht nur Gäste von Kitzbühel auf einen Schlag alle relevanten Infos, sondern auch Einheimische und Touristiker, die bislang auf dutzenden Plattformen nach Content gesucht hatten.
Nicht mit der Brechstange! - Hintergründe zum Projek.Was heute einfach aussieht war von der Konzeption bis zum Start der Beta-Version ein Jahr Arbeit. Eine Arbeit bei der sich eine bekannte Weisheit bestätigt hat:
FrauHollesWelt war ursprünglich (Lukas, verzeih mir den Ausdruck) als Web-Staubsauger gedacht. Als Aggregator der dezentralen Content aus dem Web aufsaugt.
Zu Beginn des Projekts hatte niemand daran geglaubt, dass FrauHollesWelt ein wichtiger Baustein ist, um “Zweiflern” einen kleinen “Schubser” zu geben und sie zum Mitmachen zu bewegen. Content Provider freuen sich vor allem über einen Vorteil: Sie müssen Texte, Bilder und Videos nicht auf einer weiteren Plattform pflegen. Wer mitmachen will verwaltet seine Inhalte dezentral auf eigenen Plattformen oder Blogs. Frau Holle erledigt den Rest. Das kommt auch kleineren Anbietern oder Neo-Bloggern zugute. Die “große Schwester” hilft, schneller einen höheren Bekanntheitsgrad zu erreichen. Sportler, Hotels, Tourismusverbände und sogar das Management von Hansi Hinterseer nutzen die Möglichkeit schon, ihre Inhalte von Frau Holle “featuren” zu lassen. Blogs für jede/nDas Kitzalps Team denkt noch einen Schritt weiter: Wie bei bekannten Blogging Plattformen können mittels Mausklick ganz einfach neue Blogs generiert werden.
Mit kleinem Team zur Low-Budget Beta-VersionWeil oben beschriebene Vorgänge einen hohen Komplexitätsgrad implizieren und hunderte Filter erst noch fine-getuned werden müssen, ist FrauHollesWelt noch immer ein Experiment im Beta-Stadium. Nein, in dem Projekt stecken keine zehn-tausenden Euro wie in vielen anderen! Die Plattform wurde als Low-Budget-Projekt umgesetzt. - Um zu experimentieren und zu lernen. Erst dann soll Frau Holle wachsen und werden weitere Anwendungen integriert werden.
Einen kleinen Vorgeschmack darauf geben die Kitzbüheler Alpen Marketer auch auf Facebook. Dort beweist Frau Holle, dass Tourismusmarketing sehr wohl etwas “lockerer” gestaltet werden darf, dennoch perfekt zur Markenführung passt und klassische Marketing-Aktivitäten auf einfache Weise unterstützt. - “Und uns Marketern macht es großen Spaß”, hörte ich vor eingen Tagen.
Dem gesamten Projektteam in Kitzbühel ein großes Dankeschön für die hervorragende Zusammenarbeit! Links Read more >> |
|
|
Video fürs Wochenende: Differenzierung und Mut
18 Apr 2009, 3:29 am |
|
|
Als ich das Foto dieser Dame zum ersten mal auf Facebook gesehen habe, dachte ich das sei etwas für meine Beiträge “Hässliche Models” oder “von Monstern lernen” von vor 3 Jahren. Die 47jährige arbeitslose Susan Boyle liefert bei dem englischen Qotenhit “Britain got talent”. Susan Boyle liefert ein Paradebeispiel ab. Es sollte uns allen Mut geben wenn wir vor der Entscheidung stehen: “Soll ich das tun? Ja oder Nein?!” Ihr Humor, ihre Überwindung, ihre Einzigartigkeit und ihr 47 Jahre lang verkanntes Talent rühren Menschen zu Tränen und Stürmen der Begeisterung.
Susan fasziniert die ganze Welt. Alleine auf YouTube wurde Susan’s Auftritt in der ersten Woche bereits über 40 Millionen mal angesehen. In Burkhard Schneiders Best Practice Business Blog habe ich folgendes Kommentar entdeckt:
Jan Kurschewitz hat absolut recht. Und eben weil er recht hat müssen wir uns Tag für Tag die Frage stellen, welche Möglichkeiten es gibt, uns mit unseren Leistungen von der langweiligen, austauschbaren Masse abzuheben. Read more >> |
Basic Info
Detailed Info
- Website:
- http://www.hannestreichl.com
- Company Overview:
- Marketing Consulting
Geschäfts-, Marketing- und Positionierungsideen
Crowdsourcing and Open Innovation - Mission:
- ANDERS|denken :: ANDERS|sein
Raus aus der grauen Mitte, nur wer sich von seinen Mitbewerbern unterscheidet, verankert sich dauerhaft in den Köpfen seiner Kunden.



























