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Von Marcell Büttner
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ebsdorf im Aufwind,
auf einer lange brach liegende Fläche, die Anwohner vor der stark befahrenen Landesstraßen L3048 und L3089 geräuschpegelmäßig einigermaßen schützte, soll nun ein altersgerechtes Wohnen stattfinden.

Die ÜBE-FWG Fraktion stellte bei der letzten Gemeindevertretersitzung die aktuelle Frage, wie die Gemeindeverwaltung auf die Unfallhäufigkeit am Heskemer Kreisel reagiert und was dagegen unternommen wird.
Die Frage wurde von BGM Schulz beantwortet und aktuell in der Oberhessischen Presse veröffentlicht.

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OP Bericht am Mittwoch, den 16.11.

Zum Schutz vor weiteren Unfällen
Der Kreisverkehr bei Heskem entwickelt sich nach Einschätzung von Ebsdorfergrund-Bürgermeister Andreas Schulz zum Unfallschwerpunkt. Die Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil soll einschreiten.
Am Kreisel in Heskem hat es in den vergangenen Wochen mehrmals gekracht – vermutlich, weil Autofahrer den Verkehrsplatz aus Richtung Leidenhofen kommend zu spät erkannt haben

Heskem. Er habe die Einrichtung eines Tempo-Trichters bei der Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil beantragt, teilte der Bürgermeister während der Gemeindevertretersitzung am Montagabend im Bürgerzentrum Dreihausen auf Nachfrage aus dem Parlament mit. Der Kreisel existiert nun schon seit Jahren, was zunächst ein Provisorium war, wurde zum ordentlich ausgebauten Kreisverkehrs-Platz. Dennoch scheinen sich viele Autofahrer noch nicht an ihn gewöhnt zu haben. Womöglich sind es auch vorwiegend Ortsfremde, die auf der langen, weitgehend gerade verlaufenden und zum Schnellfahren verleitenden Straße durch den Ebsdorfer Grund aus Richtung Leidenhofen kommend von dem Verkehrsplatz überrascht werden. Und dann kommt es zur Schussfahrt über den Kreisel, wie zuletzt am Montag vor einer Woche. Bei diesem Unfall wurden zwei Menschen verletzt, an einem Auto entstand Totalschaden.

Solche Unfälle am Kreisel häuften sich vor allem in den vergangenen Monaten, sagte­ Parlamentsvorsitzender Wilfried Eucker und sprach von „zuletzt sieben oder acht Unfällen“. Schulz wünscht, dass Tempo-60-Schilder vor dem Kreisel angebracht werden, damit die Autofahrer von den derzeit erlaubten 80 Stundenkilometern herunterkämen und somit langsamer an den Verkehrsplatz heranfahren würden. Damit dieser nicht als Überraschung aus dem Dunklen auftaucht, fordert Schulz bei der Straßenverkehrsbehörde ein, dass der Kreisel ausgeleuchtet wird. Auf seine Anfrage habe es bislang keine Antwort gegeben, berichtete der Bürgermeister. Er habe den Tempo-Trichter nunmehr in seiner Funktion als „örtliche Straßenverkehrsbehörde“ angeordnet. Er hoffe auf eine entsprechende Reaktion von Hessen Mobil, sagte Andreas Schulz.

Auf OP-Anfrage teilte Hessen Mobil gestern mit, dass von der Gemeinde Ebsdorfergrund noch kein Schreiben vorliege. „Wir rechnen aber in den nächsten Tagen damit und werden die Sache dann prüfen“, kündigte Pressesprecherin ­Sonja Lecher an.

von Carina Becker-Werner

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