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Alljährliches Putenessen bei AH Hermes.
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Karsten Lüneburg
· March 18, 2014
Sehr netter Kreis mit gebildeten Leuten �
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Am Samstag schlugen wir erfolgreich unser Semester unter den Tisch! Ebenfalls wünschen wir unseren Bundesbrüdern und Freunden eine schöne vorlesungsfreie Zeit!

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Semnonia-Berlin zu Osnabrück added 17 new photos — at Burschenschaft Arkadia-Mittweida zu Osnabrück.

Das akademische Pfeifenseminar.... - mit Bilderupdate!

Gestern Abend trafen ca. 20 Semnonen, Arkaden, Nimroden und Gäste auf dem Hause der Burschenschaft Ar...kadia-Mittweida zu Osnabrück zusammen, denen bald ganz schön die Rübe rauchen sollte.

Für 20€ Teilnahmegebühr gab es von Herr Hölters eine erste Pfeife samt Pfeifenputzer, Tabakproben, Filtern, Infomaterial und auch sonst allem, was nötig ist um den unbedarften Studenten zum passionierten Raucher und damit zur zahlwilligen Cash Cow zu wandeln. Zusätzlich spendierte er, bzw. der Genussverbund, noch 100 Liter Bier. Da sagten wir natürlich nicht nein, sorgten für Liquidität gegen trockene Kehlen und lehnten uns zurück um Herrn Hölters bei seinen Ausführungen zu lauschen.

Zunächst entschuldigte er sich für seinen tiefen, kratzigen Raucherbass, der aber nicht durchs Pfeifenrauchen entstanden sei, sondern die "Reste" einer hartnäckigen Erkältung seien.... Nun gut, an die Pfeifen, fertig, los!

In sehr charmanter Weise erklärte Herr Hölters die Unterschiede der verschiedenen Tabaksorten, lobte den reinen Virginia und zählte die Mängel des aromatisierten Verschnitts auf, der zu billigsten Preisen verschleudert wird. Man fühlte sich wie beim edelsten Wein, als der Kenner die Vorzüge der einen Mischung in poetischem Singsang mit den Entzückungen der nächsten verglich und die süßesten Stunden des Raucherglücks beschwor. Wir durften insgesamt 12 Tabake verkosten, dabei 8 hochpreisige, zwei aus dem mittleren Segment und zwei sehr preiswerte. Interessant war dabei, dass nicht der Preis den Geschmack macht. Nach der Auslobung durch Herrn Hölters ging das Päckchen dann jeweils durch die Reihen und bald war der kleine Saal mit blauen Schwaden gefüllt. „Wo ist der Captain Black?“, „Mac Baren Regular Blend, nix anderes kommt mir in den Kopf!“ Bald schon sprachen wir wie alte Hasen, da suchten die einen noch eifrig nach dem richtigen Geschmack, während der Rest sich bereits genüsslich schmatzend im Stuhl zurücklehnte.

Da zu einem guten Tabak auch immer ein gutes Getränk gehöre, hatte Herr Hölters noch einen Gin, einen Whisky und einen Rum im Angebot...

Hatte dann ein jeder sein Pfeifchen Knaster angebrannt, so nahm er wieder sein Glas zur Hand. Edite, bibite, collegiales! Post multa saecula pocula nulla!

Bei netten Gesprächen und gemütlichen Pfeifeschmauchens vergingen so die Stunden

Herr Hölters präsentierte dann noch einige ausgefallene, teilweise sehr wertvolle Pfeifenmodelle aus Meerschaum oder versteinertem Holz und ersuchte uns um den Kauf einer zweiten Pfeife samt Tabak etc. Auch wenn nicht jeder der Anwesenden zum Pfeifen-Afficionado geworden ist, so war es in jedem Fall ein heiterer und geselliger Abend. Herr Hölters hat seine Sache sehr gut und sympathisch gemacht, und auch wenn die Pfeifentabakindustrie nun keine Umsatzhochs durch Arkaden- bzw. Semnonenaucher erreicht, so war es hoffentlich auch für ihn ein gelungener Abend.

Das Pfeifenseminar war ein schönes Beispiel für eine klasse interkorporative Veranstaltung, die mit sehr wenig Aufwand eine große Freude bringt.

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