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Marion Callies
· June 4, 2017
grandiose und emotionsgefüllte Reden von Kasper König, Werner Arndt und Georg Elben.
Heiko Schmidt
· April 18, 2017
Immer wieder einen Besuch wert.
Petra Pi
· September 19, 2016
Ich habe die Ausstellung Kristalle im Beton besucht. Ich fand die Ausstellung wird dem Titel nur eingeschränkt gerecht. Interessanter sind die Skulpturen im Aussenbereich.
Alberto Squarcia
· October 20, 2013
Molto, molto bello !!
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Skulpturenmuseum Glaskasten Marl updated their cover photo.
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Kathrin Luz

GOODBYE MÜNSTER - FAREWELL MARL: Der Abbau hat begonnen!

Georg Elben, Direktor des Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, über die Zusammenarbeit THE HOT WIRE: „Für... das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl war die Kollaboration zwischen Marl und Münster ein großartiger Erfolg. Sowohl bei den Besucher_innen als auch in der Presse hat THE HOT WIRE sehr viel internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen und das war in dieser Form nur durch die kollegiale Zusammenarbeit mit den Skulptur Projekten möglich. Was mich jedoch besonders freut ist, dass durch dieses Projekt das Skulpturenmuseum nicht nur überregional bekannter geworden ist, sondern auch in Marl selbst eine gesteigerte Zustimmung gefunden hat, die für die zukünftige inhaltliche Entwicklung wie auch für die anstehenden Umzugspläne neuen Schwung verspricht.“

Photo: Christa Appel

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Skulpturenmuseum Glaskasten Marl updated their cover photo.

Wir bauen für euch um, ab dem 12.10. gibt es dann Lichtkunst im Rahmen von Urban Lights Ruhr draußen und Lichtkunst aus dem Bestand des Museums drinnen zu bestaunen.

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We are rebuilding for you, from 12.10. there is then light art in the context of Urban Lights Ruhr outside and light art from the museum's stock inside.

No automatic alt text available.

Das Skulpturenmuseum Glaskasten lädt am Sonntag, 1. Oktober ab 11 Uhr zur Finissage der Ausstellung „The Hot Wire“ ein. Vor dem Museumseingang am Creiler Platz gibt es Kaffee und Kuchen. Es werden stündlich kostenlose Führungen angeboten. Die Performance mit zwei Pferden von Reiner Ruthenbeck wird an diesem Tag noch einmal zu sehen sein.

In der Zeit vom 2. bis einschließlich 11. Oktober bleibt das Skulpturenmuseum Glaskasten wegen Umbauarbeiten geschlossen. Ab Donnerstag, 12.... Oktober, 11 Uhr ist das Museum wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Die nächste Ausstellung mit dem Titel „Urban Lights Ruhr“ ist ein Projekt von Urbane Künste Ruhr und dem Skulpturenmuseum Glaskasten. Urbane Künste Ruhr verwandelt mit acht künstlerischen Interventionen die Ruhrgebietsstadt Marl. Der Lichtparcours erstrahlt vom 12. bis 29. Oktober, dienstags bis sonntags von 16 bis 22 Uhr. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 12. Oktober um 17 Uhr im Rathaus eröffnet.

http://www.urbanlightsruhr.de


Reiner Ruthenbeck, Begegnung Schwarz/Weiss, Re-enactment, 2017; Foto: Thorsten Arendt

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OCT1
Sun 11:00 AM UTC+02Skulpturenmuseum Glaskasten MarlMarl, Germany
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Lernen von Marl? THE HOT WIRE: Zeit für eine sachliche Reflexion.

Einladung zur Bilanz-Diskussion in "Marschall 66" am 20. September 2017 um 18.30 Uhr: Mit Georg Elben, Direktor des Skulpturenmuseum Glaskasten Marl und dem kuratorischen Team der Skulptur Projekte Münster 2017, Britta Peters, Marianne Wagner, sowie Till Briegleb, Architektur- und Kunst-Experte, Kunstkritiker der Süddeutschen Zeitung

Moderation: Claudia Dichter, WDR Köln

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SEP20
Wed 6:30 PM UTC+02Kampstraße 8, 45768 Marl, Deutschland
32 people interested

Joëlle Tuerlinckx
Le Tag /200m, 2017

Eine völlig neue und ortsspezifisch für die Marler Stadtmitte entwickelte Intervention hat Joëlle Tuerlinckx für den Skulpturenpark entworfen, der hinter dem Rathaus an dem Parkplatz beginnt, auf dem Schüttes Melonensäule steht. Das Kunstwerk besteht aus einer ungefähr 200 Meter langen weißen Linie: Ein Spiel mit der Idee von Anfang und Ende, mit Grenzen. Ein surreal und zugleich materialisierter gedanklicher Transit zwischen zwei Bauwerke...n: dem jetzigen Museum im Rathaus und dem Ort, in den das Museum möglicherweise in ein paar Jahren umziehen wird, eine seit Jahren leer stehende Schule aus dem Jahr 1967. Die Linie ist eine offensichtliche Verbindung, die erst durch ihre Materialisierung vor Ort greifbar wird – aus der Vogelperspektive oder in Google Earth ist die Verbindung sofort ersichtlich und direkt nachvollziehbar. Die Kreidelinie geht quer durch den Park, kreuzt Gehwege, Beete und zerschneidet die Rasenflächen. Sie wird in einem performativen Akt jeden Morgen für die Dauer der Ausstellung nachgezogen, um sich dann ab Oktober 2017 wieder langsam zu verflüchtigen.
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Joëlle Tuerlinckx has created a completely new, site-specific intervention for the sculpture park in Marl’s city centre. It begins behind the town hall at the parking area where Schütte’s melon pillar is located. The work is a white line some 200 metres long: a play on the idea of beginning and end, of limits. A surreal and yet materialized conceptual transition between two buildings: the current museum in the town hall and the place to which the museum may be moved in a couple of years—a school built in 1967 that has been standing empty for several years. The line is obviously a connection that can only become obvious once it has materialized. From a bird’s-eye view or in Google Earth the connection is immediately visible and directly comprehensible. The chalk line runs straight through the park, crosses paths and planting beds, and dissects the grass areas. Every morning, for the duration of the exhibition, it will be drawn afresh in a performative act, until in October 2017 it will start slowly fading away.

Joëlle Tuerlinckx, "Le Tag /200m", 2017; ©Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Foto: Thorsten Arendt

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Thomas Schütte
Melonensäule, 2017

Die Kirschsäule (1987) von Thomas Schütte hätte theoretisch nach Marl kommen können, doch in den Diskussionen um die technische Umsetzung des Umzugs konnte vor allem die Befürchtung nicht ausgeräumt werden, dass der empfindliche Sandstein des Münsteraner Säulenschaftes den zweifachen Transport sowie Ab- und Wiederaufbau nicht unbeschadet überstehen wird. Schüttes neuer Vorschlag, mit den 1987 in Münster zugunsten des Kirschenentwurfs nicht re...alisierten Wassermelonen-Schnitzen dreißig Jahre später eine Zwillingssäule zu realisieren, und zwar auf einem Parkplatz, also an einem ähnlichen Standort wie in Münster, fand sofort Zustimmung. Die Realisierung war jedoch nicht einfach, was nicht an der Formfindung lag (es sind die Proportionen der Münsteraner Säule, zehn Prozent vergrößert und damit fast fünf Meter hoch), sondern am vom Künstler gewählten Material. In diesen Dimensionen ist formgenauer Betonguss ein hochspezialisiertes Handwerk – das Marler Baumaterial der 1960er und 1970er Jahre, der Zeit der Ruhrmoderne mit ihrer brutalistischen Baukultur, liefert nur bei absolut präziser Verarbeitung überzeugende Ergebnisse.

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Thomas Schütte’s Kirschsäule (1987) could, in theory, have been brought to Marl. However, the discussions about the technical aspects of the move could not dispel the misgivings that the sensitive sandstone elements of the column would not survive being transported back and forth and being dismantled and reinstalled without suffering damage in the process. Schütte’s new idea of implementing his proposal for ‘watermelon carvings’, rejected in favour of the Kirschsäule thirty years earlier, as a twin column situated on a parking area—a location similar to that in Münster—was immediately accepted. Realizing this was, however, not simple: not because of the form (this has the same proportions as the column in Münster, enlarged by 10 per cent and now almost five metres tall) but due to the material which the artist had chosen. In such dimensions the precision casting of concrete is a highly specialized craft. This material, used in Marl in the 1960s and 1970s and a trademark of the Ruhrmoderne with its Brutalist building culture, only provides convincing results when the workmanship is absolutely precise.

Thomas Schütte, "Melonensäule, 2017; © Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Foto: Thorsten Arendt

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Reiner Ruthenbeck
Begegnung Schwarz/Weiss, Re-enactment, 2017

Parallelen zwischen Marl und Münster, die nicht auf den ersten Blick ins Auge springen: Partiell ist Marl immer noch sehr ländlich, eben fast schon Münsterland, und da ist die Wiederauflage der Performance Begegnung Schwarz/Weiß von Reiner Ruthenbeck, die als temporäre Aktion während der Skulptur Projekte 1997 über die vier Kilometer lange Promenade führte, in Marl ein echtes Re-enactment an einem strukturell ähnli...chen Ort. Ein Schimmel und ein Rappe werden sich (samt Reiter) zufällig auf ihrer gegenläufigen Bahn um den Citysee, durch den Skulpturenpark und um das Rathaus herum an immer anderen Stellen begegnen. Die Begegnung von schwarz und weiß, wie beim Schachspiel, erzeugt einen unwirklich-märchenhaften Moment für die zufällig vorbeikommenden Spaziergänger wie für die gezielt die Kunst im Marler Stadtgebiet suchenden Kunstkenner gleichermaßen.

Sonntags ca. 11.30 -13.30h

Danke an Ponyhof Tiemann für die tatkräftige Unterstützung!

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Parallels between Marl and Münster that are not apparent at first glance: In part Marl is still very rural and the revival of Reiner Ruthenbeck’s performance Begegnung Schwarz/Weiß, a temporary action which took place in Münster on the four-kilometre-long promenade during the 1997 Skulptur Projekte, is an authentic re-enactment in Marl at a location with a similar structure. Two riders, one on a black horse, the other on a grey, will ride in opposing directions round the city lake, through the sculpture park, and around the town hall, encountering one another at a different place each time. The meeting of black and white, just as in a game of chess, will generate an unreal and magical moment both for strollers who happen to be passing and for the art connoisseurs who are deliberately searching for art in Marl’s municipal area.

Sundays ca. 11.30 -13.30h

Thanks to Ponyhof Tiemann for the energetic support!

Reiner Ruthenbeck, "Begegnung Schwarz/Weiss, Re-encatement", 2017; © Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Foto: Thorsten Arendt

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Die Performance von Reiner Ruthenbeck wird diese Woche ausnahmsweise am Samstag 05.08. 2017 zwischen 11.30h und 13.30h stattfinden.

Reiner Ruthenbeck, Re-enactement, "Begegnung Schwarz/Weiss", 2017; © Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Foto: Thorsten Arendt

The performance of Reiner Ruthenbeck will take place this week on Saturday 05.08. 2017 between 11.30 a.m. and 13.30 p.m.

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Reiner Ruthenbeck, Re-enactement, "Begegnung Schwarz/Weiss", 2017; © Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Foto: Thorsten Arendt

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Modern Art MuseumMarl, Germany
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Sany (Samuel Nyholm)
Fallande Yggdrasil-ting, 2017

Eine weitere sichtbare Klammer bilden die in dünne Holzplatten gebrannten Zeichnungen von Samuel Nyholm, die das Münsteraner und Marler Publikum zugleich erheitern wie verwirren. Innerhalb der Auseinandersetzung mit Ortsspezifik haben wir es hier mit einer Arbeit zu tun, deren Wahrnehmung zwar von ihrem Installationsort beeinflusst wird, die als figurative Zeichnung jedoch stärker noch ihren eigenen Ort als Erzählung in sich ...trägt. In Münster und Marl installiert Sany mit Fallande ting an mehreren Häuserwänden großformatige Pyrographien, die einzelne, fallende Figuren zeigen. Sein Beitrag nimmt in mehrfacher Hinsicht auf das Marginale, das Randständige Bezug. Das betrifft die Platzierung der Pyrographien, die an große Werbetafeln und -malereien erinnert, wie sie in den Nachkriegsjahrzehnten die Brandmauern städtebaulicher Zwischenräume bedeckten. Mit der Volkskunst der Brandmalerei bedient er sich einer alten, heute mit Hobbykeller und Spießigkeit assoziiertenTechnik, der die Aufnahme in den Kanon tradierter künstlerischer Medien verweigert blieb. Ihrem mythologischen, menschheits- und kulturgeschichtlichen Kontext entglitten, fallen Sanys Figuren zumeist vom Himmel. Lediglich die Nornen stehen noch aufrecht neben dem herabfallenden Weltenbaum und spinnen weiter das Schicksal der Welt.

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Another obvious bracketing are the drawings, burnt by Samuel Nyholm into thin wooden tiles, which will both amuse and bewilder viewers in Münster and Marl. As part of our examination of site-specificity, here we are confronted with a work our perception of which is certainly influenced by where it is installed, even if, as a series of figurative drawings, it is more heavily imprinted with its own siting as a narrative. In Münster and Marl Sany is installing with Fallande ting large-sized pyrographies on the walls of several buildings, showing individual falling figures. Sany’s contribution alludes in many respects to the marginal, the fringe. And that applies specifically to the location of his pyrographies, which are reminiscent of the large billboards and murals that covered the fireproof walls of vacant urban spaces during the postwar years. In his use of folk-art pyrography, he draws on an old technique associated with basement hobby rooms and stuffy bourgeois values that has been refused admission to the canon of accepted artistic media. Having slipped from their mythological, human, and cultural-historical context, Sany’s figures fall from the sky. Only the norns still stand erect beside the falling world tree and continue to spin the fate of the world.

Sany (Samuel Nyholm), "Fallande Yggdrasil-ting", 2017; © Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Foto: Thorsten Arendt

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Lara Favaretto
Momentary Monument - The Stone, 2017

Lara Favarettos doppeltes Granitmonument mit dem Titel Momentary Monument – The Stone sind zwei von Bearbeitungsspuren aus dem Steinbruch gezeichnete monolithische Blöcke, aus denen nicht sichtbar der Kern herausgeschnitten wurde. Durch einen kleinen Schlitz kann Geld eingeworfen werden – wie in eine überdimensionierte Spardose oder einen ungewöhnlichen Opferstock. Nach Ausstellungsende werden beide Steine zerstört und der S...chutt für Bauvorhaben andere Art weiterverwendet. Der Marler Stein kann durchaus noch eine Zeit nach Ende der Ausstellung auf dem Creiler Platz vor dem Rathaus stehen, aber schließlich wird auch er komplett geschottert werden und als Kies im Fundament einer neuen Straße oder eines anderen Bauprojekts in Marl seine letzte Bestimmung finden – das Kunstwerk ist dann rückstandsfrei verschwunden und hat seine Funktion als nur vorübergehend existierendes Monument erfüllt. Das in beiden Monolithen gesammelte Geld wird der Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e. V. übergeben, ein Verein, der seit 1994 in der ländlich gelegenen und für ganz NRW zuständigen Abschiebeeinrichtung Flüchtlinge betreut. Allerdings ist bis zur finalen Zerstörung der Steine nicht bekannt, wie viel Geld sich angesammelt hat.

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Lara Favaretto’s two-part granite monument titled The Momentary Monument – The Stone comprises two monolithic blocks that still bear the marks of their excavation in the quarry and whose cores have been invisibly extracted. A small slot makes it possible to throw coins inside—like an oversized piggy bank or an unusual offertory box. After the exhibition has ended, both stones will be destroyed and the rubble will be used for different building projects. The Marl stone may well remain standing in front of the town hall on Creiler Platz for a time, but in the end it will be reduced to gravel and only discover its final destiny when used for the foundations of a new road or in another construction project in Marl—the work of art will have disappeared without trace and fulfilled its function as a temporary monument. The money that is collected in the two monoliths will be donated to the association Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e. V. which, since 1994, has been looking after refugees held in deportation facilities, both locally and in the whole state of North Rhine-Westphalia. How much money has collected will, however, only be known after the stones have finally been broken up.

Lara Favaretto, "Momentary Monument - The Stone", 2017; © Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Foto: Thorsten Arendt

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Münster Urban is at Skulpturenmuseum Glaskasten Marl.

Wart Ihr schon in Marl? Den Besuch dort sollten Ihr unbedingt einplanen! Nicht nur wegen "Kirsche und Melone". Der Weg von knapp 60 Kilometern zum Skulptur Proj...ekte Muenster Pendant "The Hot Wire" lohnt sich. Wir führen Euch ins Thema ein: In Münster Urban auf den Seiten 30/31. Viel Vergnügen beim Kunstgenuss! http://www.skulpturenmuseum-glaskasten-marl.de/…/thehotwire/

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JUL27
Jul 27 - Jul 30Marschall 66 - ehemalige Hauptschule Marl (Kampstraße 8-10, 45768 Marl)
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StadtBauKultur NRW
July 13

Sommerferien-Tipp:

100 Stunden Brutalismus - Architektur und Kunst
27.–30. Juli 2017 Marl/Münster/Wulfen

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Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es eine solche Dichte großartiger wie auch fataler Beispiele Bauten der #Nachkriegsmoderne wie im nördlichen Ruhrgebiet: Neue geschaffene Städte und Stadtzentren, experimentelle Wohnstrukturen, bautechnische Experimente, innovative Mobilitätskonzepte u.v.m.. Ende Juli bieten wir Architektur-, Kunst- und Stadtinteressierte ein einmaliges Intensiv-Angebot, diese Architektur zu erfahren und zu nutzen.

Ruhrmoderne lädt ein zur Ruhrmoderne Sommerakademie:

SEHEN: 3 Exkursionen zu #Architektur der Nachkriegsmoderne in Marl und Wulfen und zur Skulptur Projekte Muenster.

DENKEN: 3 lange Abende zur Nachkriegsmoderne, mit Symposien, Künstlergesprächen und #Filmnacht.

NUTZEN: 3 Übernachtungen in der wunderbaren ehemaligen Hauptschule Marl von Günther Marschall (Baujahr 1967)

Mit Constantin Alexander, Alexandra Apfelbaum, Inke Arns, Theo Deutinger, Georg Elben, Oliver Elser, Pia Janssen, Martin Kaltwasser, Jan Kampshoff, Christian Odzuck, Philipp Oswalt, Melle Smets und vielen mehr.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter http://ruhrmoderne.com/

Das Programm ist Teil der Ruhrmoderne Sommerakademie (RMSA), die von der Stadt Marll und StadtBauKultur NRW unterstützt und dieses Jahr zum ersten Mal von TD und der Universität Kassel durchgeführt wird. Gefördert wird die RMSA unter anderem von der Sto-Stiftung.

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Die Performance von Reiner Ruthenbeck wird diese Woche ausnahmsweise am Samstag ab ca. 12.00/12.30 Uhr stattfinden.

The performance of Reiner Ruthenbeck will take place this week on Saturday from about 12.00 / 12.30 h.

Reiner Ruthenbeck, Re-enactement, "Begegnung Schwarz/Weiss", 2017; © Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Foto: Thorsten Arendt

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Richard Artschwager
Ohne Titel (Fahrradständermonument B), 1987

Nach Marl wurde Richard Artschwagers Betonmonument Ohne Titel (Fahrradständermonument B) (1987) versetzt, das zusammen mit den flankierenden Fahrradständern in unmittelbarem räumlichen wie auch materiellen Bezug zum Rathaus und dem Prototyp für die Rathaustürme, dem sogenannten Türmchen, steht. Die Skulptur hatte in Münster schon vor Jahren ihren ursprünglichen Ort verlassen und stand nun unter der Obhut der Univ...ersität an einem exponierten Standort neben dem Sitz des ASTA auf dem großen Schlossplatz. Sie war also bereits schon einmal bewegt worden. In Marl wirkt die Skulptur nicht wie ein ironisches Zitat, sondern wie ein Objekt, das trotz seiner Bepflanzung in lichter Höhe (die sicher auch den Marler Sommer nicht überleben wird – noch nie hat eine Pflanze in den vergangenen dreißig Jahren länger überlebt) aus dem gleichen Geist zu stammen scheint wie das benachbarte Rathaus, obwohl dieses noch einmal zwanzig Jahre älter ist: ein komplexes Spiel der Bezüge.

Fahrräder einstellen erlaubt!

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Richard Artschwager’s concrete monument Ohne Titel (Fahrradständermonument B) (1987) was moved to Marl and, together with the bike racks that flank it, stands in a close spatial and material relationship with the town hall and the prototype for its towers (the so-called Türmchen). The sculpture had already been moved from its original location in Münster some years previously and was in the care of the university in an exposed location on the Schlossplatz (palace square) next to the Students Union building. So it had already been relocated once. In Marl the sculpture does not seem to be an ironic quotation but an object which, despite the plants on its top (they will not survive the summer in Marl—no plant has lived that long in the past thirty years), seems to have been conceived in the same spirit as the neighbouring town hall, a building that is, however, twenty years older: a complex game of relationships.

Bicycles can be adjusted!

Richard Artschwager, "Ohne Titel (Fahrradständermonument B)", 1987; © Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Foto: Thorsten Arendt

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