Wie du Betrug auf Facebook vermeidest
Wenn du verdächtige Inhalte auf Facebook siehst, melde sie uns bitte.
Wir möchten, dass du Facebook sicher und sorgenfrei nutzen kannst. Wir entfernen Inhalte, die absichtlich falsche Angaben enthalten oder mit denen andere vorsätzlich getäuscht oder auf andere Weise um ihr Geld oder Eigentum betrogen oder ausgenutzt werden sollen.
Die folgenden Tipps und Tools dienen deinem Schutz online und helfen dir dabei, dein Konto zu schützen.
Betrugsmaschen
Eine Betrugsmasche zielt darauf ab, andere zu täuschen, um so Zugriff auf Geld oder sensible Informationen zu erhalten. Hier ein paar Beispiele: Eine E-Mail, in der dir eine Methode vorgeschlagen wird, mit der du schnell und leicht zu Geld kommen kannst. Eine dringende SMS von einer Person, die vorgibt, ein*e Freund*in in Not zu sei. Oder eine Phishing-Mail, die angeblich von Meta kommen soll, in der du auf Probleme mit deinem Konto hingewiesen und dazu aufgefordert wirst, für mehr Informationen schnell auf einen Link zu klicken.
Manche Betrüger*innen erstellen gefälschte Konten und geben sich als jemand anderes aus. Andere hacken bestehende Social-Media-Konten, z. B. deines oder das eines*einer Freund*in, um so an Geld oder persönliche Informationen zu gelangen oder Zugriff auf ein Konto zu erhalten.
Hinweis: Wenn du eine verdächtige E-Mail oder Nachricht erhältst, die angeblich von Facebook stammt, klicke keinesfalls auf enthaltene Links oder Anhänge. In deinen Facebook-Einstellungen kannst du die zuletzt von Facebook gesendeten E-Mails einsehen.
Dein Konto schützen
Typische Betrugsmaschen, um andere zu täuschen, damit sie ihre persönlichen Informationen, ihr Passwort oder ihre Kreditkartennummer preisgeben, sind betrügerische E-Mails, Nachrichten oder Websites, die echt aussehen, z. B. von einer Bank, einem E-Mail-Anbieter oder einer Social-Media-Plattform. Weiter unten findest du mehr Informationen über gängige Betrugsmaschen.
Grundsätzlich gibt es drei einfache Regeln, wie du dich vor einer Betrugsmasche schützen kannst:
- Immer mit der Ruhe: Oft versuchen Betrüger*innen, dich zeitlich unter Druck zu setzen oder sie drohen mit dem möglichen Verlust deines Kontos oder anderen Maßnahmen. Nimm dir die Zeit, Fragen zu stellen und durchdenke alles genau.
- Fakten überprüfen: Betrüger*innen erwähnen häufig ein Problem, um zu erreichen, dass du etwas unternimmst. Überprüfe immer die Fakten, bevor du auf einen Link klickst oder eine Datei herunterlädst. Ergibt das, was man dir gesagt hat, Sinn?
- Nichts versenden: Oft geben Betrüger*innen vor, für eine bekannte Organisation zu arbeiten und nutzen unter Umständen Mitarbeiter*innenfotos aus dem Internet, um glaubwürdiger zu erscheinen. Keine seriöse Organisation verlangt sofortige Zahlungen.
Achte in den sozialen Medien auf folgende Merkmale, wenn du überlegst, ob du eine Freundschaftsanfrage annehmen oder eine Nachricht beantworten sollst:
- Eine dir unbekannte oder eine berühmte Person bittet dich um Geld.
- Jemand fordert dich auf, eine Vorauszahlung zu leisten, um einen Kredit, Preis oder anderen Gewinn zu erhalten.
- Jemand gibt vor, ein*e Freund*in oder ein*e Verwandte*r von dir in einer Notlage zu sein
- Jemand fordert dich dazu auf, die Unterhaltung außerhalb von Facebook weiterzuführen.
- Jemand gibt vor, schnell eine romantische Beziehung mit dir beginnen zu wollen und verlangt dann Geld von dir.
- Nachrichten oder Beiträge, die zahlreiche Rechtschreib- und Grammatikfehler enthalten.
- Nachrichten, in denen du aufgefordert wirst, dringend auf ein Problem mit deinem Onlinekonto zu reagieren.
- Nachrichten, in denen du nur dazu aufgefordert wirst, dich bei deinem Social-Media-, E-Mail- oder Bankkonto anzumelden, um eine wichtige Nachricht über die Onlinedienste zu lesen, die du nutzt.
- Konten ohne Freund*innen, Profilfoto oder authentisch erscheinende Aktivitäten auf Facebook.
Mit diesen Tipps kannst du dein Konto schützen
- Klicke niemals auf verdächtige Links: Wenn du eine verdächtige E-Mail oder Nachricht erhältst, die angeblich von Facebook stammt, klicke keinesfalls auf enthaltene Links oder Anhänge. Überprüfe zunächst in deinen Facebook-Einstellungen, ob sie tatsächlich von Facebook ist.
- Lade keine Dateien oder Software von einem unbekannten Absender herunter: Sei vorsichtig beim Installieren von Browser-Erweiterungen und Drittanbieter-Apps, insbesondere, wenn sie mit Funktionen werben, die zu gut klingen, um wahr zu sein, oder wenn du dich schon vor der Nutzung mit deinen Social-Media-Anmeldedaten anmelden sollst.
- Beantworte nie Nachrichten, in denen du nach den unten stehenden Informationen gefragt wirst, und melde sie stattdessen.
- Passwort
- Sozialversicherungsnummer
- Finanzielle Informationen wie deine Kreditkartennummer
- Tipps für mehr Sicherheit im Internet:
- Aktiviere die zweistufige Authentifizierung, um deine Konten im Internet mit einer zusätzlichen Sicherheitsebene zu schützen. Die zweistufige Authentifizierung gehört zu den wirksamsten Methoden zum Schutz gegen Hackerangriffe.
- Verwende nie dasselbe Passwort für mehrere Websites.
- Nutze ein zuverlässiges Antivirenprogramm. Dieses Programm sollte immer auf dem neuesten Stand sein und du solltest deine Gerät regelmäßig auf Schadprogramme überprüfen.
- Aktiviere Login-Warnungen, damit du eine Benachrichtigung erhältst, wenn jemand versucht, auf dein Konto zuzugreifen. Überprüfe deine bisherigen Sitzungen, um dich zu vergewissern, dass nur bekannte Geräte Zugriff auf dein Konto haben.
- Führe den Sicherheits-Check durch, um dein Konto zu schützen.
- Für Unternehmen: Aktiviere die Unternehmensbenachrichtigungen, damit du über alle Änderungen in deinem Meta Business Manager-Konto benachrichtigt wirst. Mehr dazu
Wenn du den Eindruck hast, dass jemand Zugriff auf dein Konto hat, oder du dich nicht anmelden kannst, öffne diese Seite, um wieder auf dein Konto zugreifen zu können.
Gängige Betrugsmaschen
- Investmentbetrug: Hierbei versprechen Betrüger*innen unrealistische Erträge für geringe Geldeinsätze, z. B. „Aus 100 $ werden 1.000 $“, und bitten dich um Geldzahlungen. Üblicherweise verschwinden die Betrüger*innen mit dem Geld, sobald sie es erhalten haben. Zu den Betrugsmaschen, auf die du achten solltest, gehören sogenannte „Cash Flipping“-Systeme, Ponzi-Systeme, Schneeballsysteme oder „Get Rich Quick“- Methoden.
- Romantikbetrug: Romantikbetrüger*innen senden beispielsweise romantische Nachrichten an Personen, die sie nicht kennen. Oft geben sie vor, geschieden, verwitwet oder in einer unglücklichen Ehe zu sein und auf der Suche nach einer Beziehung zu sein. Manche benötigen angeblich Geld oder deine Daten, um ein Flugticket zu kaufen oder ein Visum zu beantragen. Ihr Ziel ist es zunächst, dein Vertrauen zu gewinnen. Daher können sich die Unterhaltungen mit ihnen über Wochen oder Monate hinziehen, bevor sie dich um Geld bitten.
- Jobbetrug: Manche Betrüger*innen verwenden irreführende oder falsche Jobanzeigen, um an deine persönlichen Informationen oder dein Geld zu gelangen. Reagiere nicht auf Jobanzeigen, die zu gut klingen, um wahr zu sein, oder Anzeigen, in denen eine Vorauszahlung verlangt wird, damit deine Bewerbung berücksichtigt wird. Wenn du auf Links in Jobanzeigen klickst, solltest du dich vor Websites in Acht nehmen, die nicht mit der Anzeige in Verbindung stehen bzw. die dich um vertrauliche Daten bitten (z. B. amtliche Ausweise), aber keine sichere Verbindung (https) verwenden. Weitere Tipps findest du in unseren Richtlinien für die Jobsuche auf Facebook.
- Lotteriebetrug: Hierbei nutzen die Betrüger*innen manchmal Konten oder Seiten, die vorgeblich einer dir bekannten Person oder einer echten Organisation (z. B. einer Behörde) gehören. Sie behaupten, du seist eine*r von wenigen Lottogewinner*innen und könntest dir deinen Gewinn mit einer kleinen Vorauszahlung sichern. Dabei wirst du möglicherweise dazu aufgefordert, „als Identitätsnachweis“ persönliche Informationen preiszugeben, z. B. deine Adresse oder Bankverbindung, bevor du deinen Gewinn erhältst.
- Kreditbetrug: Kreditbetrüger*innen senden manchmal Nachrichten und posten Beiträge, in denen sie Sofortkredite zu geringen Zinssätzen und gegen eine geringe Vorauszahlung anbieten. Nach der ersten Zahlung verlangen sie möglicherweise weitere Beträge für einen höheren Kredit oder beenden die Unterhaltung und verschwinden mit dem Geld.
- Spendenbetrug: Hier nutzen die Betrüger*innen Onlinekonten, in denen sie sich als gemeinnützige Organisationen, Waisenhäuser oder religiöse Persönlichkeiten ausgeben. Sie bitten dann um Spenden.
- Erbschaftsbetrug: Der*Die Betrüger*in gibt vor, dich im Auftrag einer Anwaltskanzlei oder einer Behörde zu dem Nachlass einer Person zu kontaktieren. Möglicherweise behauptet er*sie, dass du Anspruch auf die Erbschaft hast, und fordert dich auf, persönliche Informationen wie z. B. deine Adresse oder Bankverbindung anzugeben, um die Erbschaft zu erhalten.
- Betrug beim E-Commerce: Der*Die Betrüger*in bietet vorgeblich online Waren oder Dienstleistungen an, oft zu Preisen, die zu gut sind, um wahr zu sein. Er*Sie versucht dich dazu zu bewegen, die Unterhaltung auf einem anderen Kommunikationskanal weiterzuführen, z. B. per E-Mail- oder Chat-App. Sobald du bezahlst, erhältst du keine Antwort mehr und auch nicht die Ware.Solche Betrüger*innen können versuchen, dich zeitlich unter Druck zu setzen, damit du schnell deine Bestellung aufgibst. Als Zahlungsmittel wird oft eine Kryptowährung verlangt.
- Hinweis: Qualifizierte Artikel, die du über den Kaufabschluss auf Facebook bzw. Instagram kaufst, fallen unter Metas Richtlinien für den Käufer*innenschutz. Für P2P- und Offsite-Transaktionen bietet Meta keine Rückerstattungen an. Hier findest du einige Tipps zum sicheren Shoppen, wenn du Artikel per P2P-Transaktion über den Facebook Marketplace kaufst, insbesondere Artikel, die versandt werden müssen. Und hier kannst du nachlesen, wie sich Käufe mit Kaufabschluss und Käufe mit Transaktion vor Ort unterscheiden.
- Kostenpflichtige Abonnementdienste: Manche Betrüger*innen bieten für eine Einmalzahlung einen lebenslangen Zugang zu einem begehrten Abonnementdienst an. Das Produkt wird nie geliefert.
