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Bettina Grube (Eurythmie), Sighilt von Heynitz (Schauspiel), Joachim Scherrer (Klavier). Regie: Rob Barendsma.
Inhalt: Chrysothemis ist alt, und wird von einer jungen Journalistin über ihr Leben befragt. Sie erzählt von den Geschwistern Iphigenie, Elektra und Orest und schildert ihre Einsichten, Ängste und Sehnsüchte in vielen lyrisch und dramatisch empfundenen Passagen, die durch Kompositionen von Bach, Schubert und Beethoven verdichtet werden. Dabei stellt sie sich auf den Standpunkt ausgegrenzter, benachteiligter Menschengruppen im Miterleben dramatischer Ereignisse.
Es leuchten Themen auf, die überzeitliche Problematiken wie Verfallsentwicklungen im 20. Jahrhundert berühren.
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JAN28
Sun 4:00 PM UTC+01Goetheanum Schreinereisaal

Bettina Grube (Eurythmie), Sighilt von Heynitz (Schauspiel), Joachim Scherrer (Klavier). Regie: Rob Barendsma.
Inhalt: Chrysothemis ist alt, und wird von einer jungen Journalistin über ihr Leben befragt. Sie erzählt von den Geschwistern Iphigenie, Elektra und Orest und schildert ihre Einsichten, Ängste und Sehnsüchte in vielen lyrisch und dramatisch empfundenen Passagen, die durch Kompositionen von Bach, Schubert und Beethoven verdichtet werden. Dabei stellt sie sich auf den Standpunkt ausgegrenzter, benachteiligter Menschengruppen im Miterleben dramatischer Ereignisse.
Es leuchten Themen auf, die überzeitliche Problematiken wie Verfallsentwicklungen im 20. Jahrhundert berühren.

NOV11
Sat 8:00 PM UTC+01Eurythmeum StuttgartStuttgart, Germany
1 person interested
NOV26
Sun 7:00 PM UTC+01Zürich, Blaufanenstr. 12
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September 18

„Eine gute Maske für schwierige Zeiten, der Mythos. Gestalten aus der antiken Mythologie konzentrieren in sich ganze Welten. Weil die Konstellationen, die die mythologischen Gestalten repräsentieren, in ihrem Wesen allgemein-menschlich sind und alle Grundmuster menschlichen Verhaltens in sich bergen, haben sie diese Ausstrahlung.” Jannis Ritsos

In dieser Dichtung ist Chrysothemis alt, sie wird von einer jungen Journalistin über ihr Leben befragt. Wir erfahren im Epilog, dass ...sie wenige Tage nach dem Interview tot aufgefunden werden wird. Es ist ein langer Rückblick eines vernachlässigten, einsamen Familienmitglieds aus einer großen, tragischen Herrscherfamilie. Chrysothemis, jüngste Schwester von Iphigenie, Elektra und Orest, erlebt die Ermordung ihres Vaters Agamemnon durch Aigisthos, später den Mord durch Orest an der Mutter Klytaimnestra und Aigisthos. Weil sie sich im Hintergrund hält, schildert sie ihre z.T. traumatischen Erinnerungen, Ängste, Sehnsüchte von der Beobachterperspektive aus. Sie stellt sich auf den Standpunkt der ausgegrenzten Menschen. Aktuell und berührend legt Jannis Ritsos seine Erfahrungen aus miterlebten Bürgerkriegen, dem 2. Weltkrieg, der mehrfachen Inhaftierung in griechischen Konzentrationslagern in ihre Worte, Gedanken, Bilder subtil hinein. Die zeitgenössische Dichtung des griechischen Schriftstellers berührt überzeitliche Fragestellungen sowie Verfallsentwicklungen des 20. Jahrhunderts. Kompositionen von Bach, Schubert und Beethoven sowie Klangelemente und Improvisation erweitern diese poetische Inszenierung.

Jannis Ritsos, * 1. Mai 1909 in Momenvassia (Peloponnes), † 11. November 1990 in Athen

„Jannis Ritsos ist nicht nur der große griechische Dichter, der die neugriechische Sprache gewaltig bereichert hat, sondern auch der redliche Mensch, der volksverbundene Kämpfer, der ruhig und würdig mit unserem Volk das Brot seiner Leiden und Prüfungen geteilt hat. - Er ist der Dichter des Griechentums, der genauer als jeder andere auf die geheimnisvollen Herzschläge des Volkes und die verborgenen Botschaften seines Schicksals hörte.” Mikis Theodorakis

„Ich glaubte immer an den Menschen, und ich fahre fort, an ihn zu glauben … Trotz aller schlechten Omen unsrer Zeit, trotz aller furchtbaren atomaren Rüstung fahre ich fort zu hoffen auf etwas Besseres für die Menschen und unseren Planeten, die Erde.” Jannis Ritsos

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OCT15
Oct 13 - Oct 15TheaterForum KreuzbergBerlin, Germany
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