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Doctors Opposing Circumcision

Meanwhile in Denmark:

DENMARK DOCTORS DECLARE CIRCUMCISION OF HEALTHY BOYS AN "ETHICALLY UNACCEPTABLE" PROCEDURE OFFERING NO MEANINGFUL HEALTH BENEFITS

"Doctor...s and medical organizations in Denmark, the other Nordic countries and, with one notable exception, elsewhere in the Western world agree that circumcision of healthy boys is ethically problematic. It is considered an operation seriously and patently at odds with the Hippocratic oath ("first do no harm") and one that is in conflict with a variety of international conventions, most notably the U.N. Declaration of the Rights of the Child."

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MOGiS und Freunde is with Lena Nyhus.

Da die deutsche Medienlandschaft weiterhin nicht darüber berichtet, werden wir immer wieder gefragt, wie der aktuelle Stand der Kinderschutzdebatte in Dänemark ...sei. Wir erinnern uns: Der Bürgervorschlag, der ein gesetzliches Mindestalter von 18 Jahren für medizinisch nicht notwendige Genitaloperationen bei allen Menschen unabhängig vom Geschlecht festlegen soll, hatte die 50 000 Unterschriften bekommen und war als verfassungskonform und im Einklang mit der Europäischen Menschenrechtskonvention anerkannt worden.
Hier nun ein kurzes aktuelles Update:
Am 23. November wird das dänische Parlament zum ersten Mal über den Vorschlag diskutieren.
Die Medien in Dänemark berichten momentan wieder täglich.
Zur Zeit versuchen einige Fraktionen, ihr Ablehnen des Vorschlages mit dem Einwand zu rechtfertigen, mit der Umsetzung würde weibliche Genitalverstümmelung ab 18 Jahren nicht mehr verboten sein und damit eine Verschlechterung für den Schutz von Frauen gegeben.
Lena Nyhus, Vorsitzende von Intact Denmark, antwortet darauf:
"Unser Ausgangspunkt war, dass jeder Mensch über seinen eigenen Körper entscheiden muss und dass die Schutzrechte für Kinder unabhängig von ihrem Geschlecht garantiert werden müssen. Wir sind jedoch völlig dafür offen, dass das Parlament eine noch umfassendere Lösung findet."

Victor Schiering, Vorsitzender von MOGiS e.V. - Eine Stimme für Betroffene, fügt hinzu:
"Der eingereichte Text ist ein Vorschlag. Wenn Abgeordnete daran Kritik üben, sollen sie ihren Job machen und Änderungsvorschläge einbringen. Wer dies aber als Vorwand benutzt, um einfach gar nichts zu tun und Jungen weiter schutzlos zu belassen, hat die Bedeutung von Menschenrechten nicht verstanden. Wir sehen sehr gespannt der ersten Verhandlung am 23. November entgegen! Endlich sind wieder unteilbare Kinderrechte ein Thema auf höchster politischer Ebene in Europa."

Foto: Lena Nyhus und Victor Schiering, Berlin Okt. 2018

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