Tag 4 der #Weinsommertour: #Ahrtal
Auch zwei Jahre nach der verheerenden #Flutkatastrophe im ist der Wiederaufbau noch eine große Aufgabe. Auch die Winzer hat es hart getroffen: Rebflächen wurden vernichtet, Keller und Vinotheken wurden geflutet. Der Tourismus als wichtiger Absatzweg tut sich schwer, auch weil Unterkünfte betroffen waren und wichtige Infrastruktur wie Bahnverbindungen immer noch fehlen.
Mich hat extrem beeindruckt, wie etwa die Winzergenossenschaft Mayschoß...-Altenahr (die älteste der Welt!) trotz dieser und weiterer Widrigkeiten, wie Handwerkermangel, den Laden am Laufen hält und den hochwassersicheren Wiederaufbau ihrer Zentrale stemmt.
Beeindruckend ist die große Solidarität, welche die Ahr-Winzer*innen von Kolleg*innen anderer Weinregionen auch über Spendenaktionen hinaus erfahren haben. Die haben Pflegearbeiten in den Weinbergen übernommen, während die Ahrwinzer*innen mit dem Aufräumen beschäftigt waren. Und mit Aktionen wie "Flutwein" (die Vermarktung von Flaschen aus den gefluteten Kellern) wurden neue Kund*innen in der ganzen Welt gewonnen. Beim Mit-Gründer dieser Initiative, Winzer Peter Kriechel, konnte ich den Frühburgunder als regionale Spezialität kosten. Trotz der anhaltenden Nachwirkungen der Katastrophe sprüht er immer noch voll neuer Ideen, etwa den Anbau von Oliven und die Nutzung von neuseeländischen Schweinen für die Weinbergspflege.
#Weinbau
#Klimaanpassung




