Auch am 13. Jahrestag der #Atomkatastrophe von #Fukushima beschäftigen uns die unbewältigten Folgen des Super-GAUs. Erst kürzlich sind bei den andauernden Aufräumarbeiten in der havarierten Anlage 5,5 Tonnen radioaktives Wasser ausgetreten. Zudem leitet TEPCO seit August 2023 tritiumbelastetes Kühlwasser ins Meer ein. Erst am Neujahrstag 2024 gab es in Japan wieder ein schweres Erdbeben mit drei Meter hohen Tsunamiwellen nahe dem westjapanischen Atomkraftwerk Shika. Schäden a...n Atomanlagen der Westküste gab es zum Glück nicht.
Am 11. März 2011 starben über 18.000 Menschen, als die japanische Ostküste und das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi von einem schweren Erdbeben und einem Tsunami getroffen wurden. Die Opfer dieser verheerenden Natur- und Nuklearkatastrophe, ihre Angehörigen und die über 165.000 Menschen, die in Folge der Reaktorkatastrophe ihr Zuhause verlassen mussten, sind heute in meinen Gedanken.
Wer bei uns in Deutschland nach wie vor vom Wiedereinstieg träumt, sollte sich die politischen Lehren von Fukushima ins Gedächtnis rufen: #Atomkraft ist und bleibt eine Hochrisikotechnologie. Der deutsche #Atomausstieg war und bleibt richtig, denn er hat unser nukleares Risiko um ein zighundertfaches gesenkt. Atomkraft ist nirgendwo vollständig beherrschbar, sie ist nicht klimakrisensicher und exorbitant teuer: Ob Olkiluoto 3 in Finnland, Flamanville in Frankreich oder Hinkley Point in Großbritannien - hier wurden und werden Milliarden versenkt. Wir bauen unsere Zukunft klimagerecht, kostengünstig und sicher auf Erneuerbare Energien.