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Waggonbau bleibt! Gegen die heiße Luft des Managements!
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30.03.2017 "Ohne uns geht nichts" – 1200 IG Metallerinnen & Me...
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Busfahrt: Waggonbau bleibt!
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Hier nun der angekündigte, komplette Bericht über die Großdemonstration vom vergangenen Freitag.

Eine ganze Region kämpft für ihre Zukunft

Über 7000 Menschen fo...lgten dem Aufruf der IG Metall Ostsachsen und beteiligten sich an der größten Demonstration in Görlitz seit 1990.

Die Zukunft für die beiden Görlitzer Großbetriebe von Bombardier und Siemens ist noch immer unklar. Das war Anlass für die Beschäftigten und eine Vielzahl von Unterstützern und Unterstützerinnen aus der Görlitzer Zivilgesellschaft, wieder einmal auf die Straße zu gehen. Es war nicht die erste Demonstration im Kampf um die rund 3000 Industriearbeitsplätze an beiden Standorten, doch es war die bisher größte.
Insgesamt über 7000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich unter dem Motto «Traditionen bewahren, Arbeitsplätze sichern, Zukunft gestalten« am Nachmittag auf dem Görlitzer Obermarkt ein. Unter ihnen waren unzählige Schülerinnen und Schüler, von der Grundschule bis zum Gymnasium. Aber auch viele Ladenbesitzerinnen und Ladenbesitzer, Gewerbetreibende, Beschäftigte aus Zulieferbetrieben der beiden Unternehmen sowie Görlitzer Behörden sowie Vertreter und Vertreterinnen der Politik und der Kirchen waren mit dabei und zeigten Gesicht für die Zukunft der Region.

Als Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen, die Kundgebung auf dem Obermarkt eröffnet, spricht er klare Worte: «Ihr zeigt, dass wir solidarisch zusammenstehen und Ostsachsen Zukunft hat. Die Abbaupläne der Konzerne gehen uns alle an, aber wir werden diese Region auf keinen Fall und gegen niemanden aufgeben. Ich habe wenige Tage vor der Demonstration mit dem Kanzleramt telefoniert. Die Bundeskanzlerin hat ihre Unterstützung zugesagt. Sie hat verstanden, dass diese Region eine Zukunftschance braucht, und sie wird mit den Unternehmensvorständen nach konstruktiven Lösungen suchen.«. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wurde bereits im Dezember für den 19. Januar eingeladen. Ihre persönliche Teilnahme konnte sie jedoch nicht einrichten.

In der ersten Reihe der Demonstration läuft auch der stellvertretende Ministerpräsident Sachsens, Martin Dulig (SPD). Seine Rede auf der Abschlusskundgebung enthält einen deutlichen Appell an die Vorstände von Siemens und Bombardier: »Schaut in die Gesichter der jungen Auszubildenden. Sie wollen hier eine Perspektive haben. Schaut in die Gesichter der erfahrenen Kollegen. Auf ihre Kompetenz könnt ihr nicht verzichten. Nehmen Sie die gestreckte Hand, um nach Lösungen zu suchen.«

Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall und hauptverantwortlich für das Projekt Zukunft Ost, betont, dass die Veranstaltung in Görlitz ein »starkes Signal an die beiden Konzerne« sei. Für ihn ist es selbstverständlich, die Kolleginnen und Kollegen in Ostsachsen in ihrem Kampf zu unterstützen.

»Es ist an der Zeit, ein Zeichen zu setzen und Bombardier einen Warnschuss zu verpassen«, sagt René Straube, Betriebsratsvorsitzender von Bombardier Görlitz. Ronny Zieschank, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats bei Siemens, wird ähnlich deutlich in seiner Rede: «Wir kämpfen für unsere Arbeitsplätze, wir kämpfen für den Erhalt unseres Standortes. Selbstverständlich sind wir heute alle hier draußen auf der Straße.«

Jede Rednerin und jeder Redner hatte an diesem Nachmittag einen oder mehrere Paten aus verschiedenen Schulen der Stadt, die ebenfalls zu Wort kamen, um ihre Wünsche an die Konzerne und die Politik zu formulieren. Erik von der Melanchthonschule erzählt von seinem Vater, der seit mehr als 30 Jahren bei Siemens arbeitet: «Jetzt haben wir Angst, die Stadt verlassen zu müssen, aber wir wollen in Görlitz bleiben. Dafür stehen wir heute hier.«

Nach den vielen Stunden und Tagen der Vorbereitung wird diese Großdemonstration wohl allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben. Spätestens jetzt wird auch außerhalb Ostsachsens klar, dass die Kolleginnen und Kollegen um ihre Arbeitsplätze kämpfen – und sie stehen damit nicht allein, denn eine ganze Region unterstützt sie.
Jan Otto zieht nach der Kundgebung folgendes Fazit: «Die IG Metall Ostsachsen wächst seit zwei Jahren überproportional, weil wir eine optimistische, positive und konstruktive Kraft sind, die Lösungen anbietet – egal, ob bei der Wahl von Betriebsräten oder dem Erkämpfen von Tarifverträgen für mehr Lohn oder für die Abwehr von Werksschließungen auch mit cleveren Alternativkonzepten in Zusammenarbeit mit der Belegschaft gekämpft wird. Die Grundstimmung ist die: Ostsachsen ist die Zukunft, und wir wollen sie als IG Metall gemeinsam mit den Beschäftigten gestalten. Das soll die ganze Bundesrepublik wissen!«

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7000 Menschen auf den Straßen - in Görlitz, mit Görlitz, für Görlitz und die ganze Region Ostsachsen. Es war absolut beeindruckend!

Wir wollen es für heute bei ...ein paar Bildern von unserer Großdemo belassen. Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.

Wir bedanken uns bei allen, die dabei waren und die Kolleginnen und Kollegen von Bombardier und Siemens im Kampf um die für die Region so wichtigen Industriearbeitsplätze unterstützt haben! Die Auseinandersetzungen sind noch nicht vorbei. Stark genug, um sie zu führen, ist Ostsachsen allemal.

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++ Kundgebung findet am OBERMARKT in Görlitz statt ++

Am 19. Januar 2018 gilt es für die gesamte Region zu kämpfen. Für Siemens, für Bombardier, für Görlitz.
Bitte beachtet den neuen Kundgebungsort! Aus organisatorischen Gründen sind wir vom Marienplatz auf den Obermarkt ausgewichen.

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IG Metall Ostsachsen

++ Kundgebung findet am OBERMARKT in Görlitz statt ++

Am 19. Januar 2018 gilt es, für die gesamte Region zu kämpfen. Für Siemens, für Bombardier, für Görlitz.
Bitte beachtet den neuen Kundgebungsort! Aus organisatorischen Gründen sind wir vom Marienplatz auf den Obermarkt ausgewichen.

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Heute auf der DGB Bezirkskonferenz Sachsen: Siemens Görlitz, aber auch Bombardier, sind immer präsent wenn es darum geht, unsere Interessen zu vertreten. Auch G...erd Kaczmarek, der Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Ostsachsen und Betriebsratsvorsitzende von Bombardier Bautzen, sowie der Betriebsratsvorsitzende von Bombardier Görlitz und Mitglied des Ortsvorstandes stehen gemeinsam mit dem Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Ostsachsen, Jan Otto, hinter dem Banner und damit hinter den Kolleginnen und Kollegen von Siemens und Bombardier in Görlitz und Bautzen! Es wird ein heißer Januar!

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Jan Otto

Es ist gut, dass wir unser Thema auch weit über die sächsischen Grenzen hinaus tragen können!

Die geplante Werksschließung von Siemens und der drohende Stellenabbau bei Bombardier wird sowohl persönliche Folgen für die Menschen haben, als auch strukturelle für die Region.
www.zdf.de

Über viele Monate haben Menschen, Betriebe, Institutionen und Vereine aus Görlitz und der Umgebung gemeinsam mit den Waggonbauern um den Erhalt des Bombardier Werkes gekämpft. Für diese schier endlose Solidarität und Unterstützung wollen sich die Betriebsräte nun bedanken und laden am 10. September zu einem Nachmittag bei der Oldtimerparkeisenbahn ein.

Über die anstehenden Verhandlungen über den Zukunftstarifvertrag zur Sicherung des Standortes und der Beschäftigung wird in nächster Zeit auf dem Blog soli-waggonbau.de informiert.

Waggonbauer bedankt sich bei Bürgern für Unterstützung bei Protestaktion und lädt diese zu einem Nachmittag bei der Oldtimerparkeisenbahn ein.
sz-online.de

Ein sehr guter Bericht!

Wie am Donnerstag bekannt wurde, will der Konzern Bombardier in den nächsten Jahren jede vierte Stelle streichen. Allerdingt birgt diese schlechte für die Standorte Bautzen und Görlitz auch eine gute Nachricht in sich.
mdr.de

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Ruf aus Görlitz is at Bombardier Transportation.

Welche Möglichkeit man hat, sich als Görlitzer Bürger für den Erhalt von Industriearbeitsplätzen in Stadt und Region einzusetzen? Man kann zum Beispiel einen Fi...lm drehen, um so der breiten Öffentlichkeit zu zeigen, was wir können und warum es lohnt, Arbeitskraft hier zu erhalten.

Dieser Teaser als Vorgeschmack auf unseren Film, welchen wir im Vorfeld der wohl entscheidenden Bombardier Aufsichtsratssitzung am 29.06.2017 in Berlin veröffentlichen werden.

WIR MIT EUCH!

Euer „Ruf aus Görlitz“ Team

http://ruf-aus-goerlitz.de/

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IG Metall Ostsachsen

Konstruktives Gespräch mit Bundeswirtschaftsministerin zu Bombardier in Ostsachsen

Die Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries wird die aktuellen Entwicklu...ngen der ostsächsischen Bombardier-Standorte auch in Zukunft begleiten, weitere Optionen seitens der Bundesregierung schloss sie nicht aus. Dies wurde im Rahmen eines Spitzengesprächs am 15. Juni in Boxberg deutlich.
Ihr Gesprächspartner Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen, zeigte sich zufrieden: „Wir haben der Bundeswirtschaftsministerin nochmal die Sichtweise und Perspektive der ostsächsischen Beschäftigten klar gemacht. Wir werden nicht akzeptieren, dass die Standorte Bautzen und Görlitz auf Raten sterben. Frau Zypries ist der Ernst dieser Situation klar.“
An dem Gespräch hatten auch der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister der sächsischen Landesregierung, Martin Dulig, die Betriebsratsvorsitzenden der Bombardier-Standorte der Region, Gerd Kaczmarek (Bautzen) und René Straube (Görlitz), sowie der Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk MdB (Wahlkreis Görlitz) teilgenommen.
Inhaltlich ging es um ein Alternativkonzept für die Zukunft der Standorte des Waggonbauers in Ostsachsen. Eine Grundlage dafür war von der IG Metall gemeinsam mit der Arbeitgeber-Seite im Aufsichtsrat beschlossen worden. Die Planung sieht vor, beide Standorte langfristig zu erhalten.
„Wir hätten damit ein zukunftssicheres Konzept“, sagte Jan Otto, „nun muss sich die Gegenseite auch an die gemeinsamen Verabredungen halten.“ Für den Fall, dass es in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 29. Juni keine positive Entscheidung gibt, stellen sich die Beschäftigten von Bombardier und die IG Metall Ostsachsen auf mindestens eintägige Ausstände ein.

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IG Metall Ostsachsen

Spitzengespräch zu Bombardier in Ostsachsen mit der Bundeswirtschaftsministerin

Heute Mittag findet in Boxberg ein Spitzengespräch zur Zukunft der ostsächsische...n Bombardier-Standorte statt. Gemeinsam mit der Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und dem Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Ostsachsen, Jan Otto, nehmen der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister der sächsischen Landesregierung, Martin Dulig, die Betriebsratsvorsitzenden der Bombardier-Standorte der Region, Gerd Kaczmarek (Bautzen) und René Straube (Görlitz), sowie der Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk MdB (Wahlkreis Görlitz) an dem Gespräch teil.
Inhaltlich wird es um ein Alternativkonzept für die Bombardier-Standorte in Ostsachsen gehen und eine mögliche Unterstützung der Bundes- und der Landesregierung für den Erhalt. Die aktuelle Situation der Unsicherheit für die Beschäftigten des Waggonherstellers soll nach der Forderung der IG Metall Ostsachsen so bald wie möglich beendet werden.
Dafür wurde in gemeinsamer Absprache mit der Arbeitgeber-Seite über den Aufsichtsrat ein Alternativkonzept entwickelt. Dieses beinhaltet vor allem eine belastbare Zukunftsvision für die Standorte Görlitz und Bautzen. Da es am 29. Juni in einer weiteren Aufsichtsratssitzung zur finalen Entscheidung kommen soll, ist es wichtig, dass Bundes- und Landesregierung informiert sind und auch über mögliche Konsequenzen in Kenntnis gesetzt werden.
Wir werden über den Ausgang des Spitzengesprächs zeitnah an dieser Stelle informieren.

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Wohnen in #Görlitz lohnt sich mit #Waggonbau Solidarität in der Nachbarschaft.
Plus der organisierten #IGMetall Arbeiter_innen! Waggonbau bleibt!

Living in #görlitz is worth with #waggonbau solidarity in the neighborhood. Plus the organized #igmetal workers! Waggonbau stays!
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Ruf aus Görlitz

Der Soli-Zaun wächst und wächst - Nr. 5: KommWohnen in Görlitz - Großvermieter der Stadt und mit dem richtigen Slogan dabei. Weil wir HIER zu Hause sind. Wegzug ist da keine Option. - WIR MIT EUCH! Soli Waggonbau: Mein Görlitz - Mein Waggonbau bleibt

Wer trinken kann ... kann auch streiken!* Landskron unterstützt den Waggonbau Görlitz - das ist auch unser Bier!
*Klar ist: mit Streikgeld und 2,3 Millionen solidarischen Kolleg_innen ist das einfacher!

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Ruf aus Görlitz

Der Soli-Zaun wächst und wächst - Nr.2: Landskron Die private Brau-Manufaktur waren mit Ihrem Slogan "Das ist auch unser Bier" die Urheber unserer Idee. Danke dafür! Euer Bier = unser Lieblingsbier! PrOST DEUTSCHLAND! - WIR MIT EUCH! Soli Waggonbau: Mein Görlitz - Mein Waggonbau bleibt

Kurskorrektur kann man lernen - die starke Hand des Waggonbau macht klar wohin:
1.Sicherung des Standortes Bombardier Transportation GmbH Görlitz
2. Erhalt aller Arbeitsplätze
3. Erhalt und Ausbau aller Kompetenzen und der Fertigungstiefe
4. Maßnahmen zur Zukunftssicherung.

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Ruf aus Görlitz

Der Soli-Zaun wächst - Nr.1: Die Volkshochschule Görlitz - vhs Görlitz wirbt um Kursteilnehmer. Weiterbildung und Nachschulung in nachhaltigem Management dringend empfohlen. WIR MIT EUCH! Soli Waggonbau: Mein Görlitz - Mein Waggonbau bleibt

Für den Waggonbau kann Bombardier mit uns den Arbeiter_innen Kampftag das ganze Jahr über haben. Betriebsrat, Vertrauensleute und Arbeiter_innen lassen nicht nach - der Waggonbau ist ein Teil von #Ostsachsen. #erstermai2017vorbei
#waggonbau #igmetall #görlitz

Die Gewerkschaft fordert Tarifgespräche. Die Ziele für den Görlitzer Standort sind klar.
m.sz-online.de